Doppelausstellung japanische Netsuke und Skulpturen von Akiko Sato

Unsere 48. Ausstellung bietet Gelegenheit zu einem seltenen Zusammenspiel von historischer, japanischer Schnitzkunst, den sogenannten Netsuke, und zeitgenössischen Werken der japanisch-schweizerischen Steinbildhauerin und Grafik-Künstlerin Akiko Sato. Während die traditionellen Netsuke-Schnitz- künstler Materialien wie Holz, Hirschhorn, Elfenbein oder Walrosszähne verwendeten, arbeitet Sato mit Marmor, Granit, Alabaster und Onyx.

Die figurativen Netsuke sind kunstvolle Gebrauchsgegenstände und zugleich Zeitzeugen vergangener Jahrhunderte. Akiko Satos Skulpturen setzen sich als abstrakte Kunstformen mit linearen und nichtlinearen Konzepten von Zeit auseinander. Die Gemeinsamkeit beider Kunstformen ist ihre Sinnlichkeit: Akiko Satos seidenweiche Steine dürfen berührt werden, und auch Netsuke erwachen erst im haptischen Kontakt zum Leben.

Stefan Landaus Interesse galt einer diversifizierten und zugleich homogen gewachsenen Sammlung von Netsuke, die er von Japan über Europa bis nach Amerika zusammengetragen hatte.

Die Netsuke präsentieren wir als exklusives Erlebnis nur im Mai.

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